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	<title>Test Hör-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-21T03:09:28Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=252</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
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		<updated>2022-03-20T18:00:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sendespule mit Magnet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;(Sound-/Sprach-)Prozessor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hirnhautentzündung&#039;&#039;&#039; || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Lähmungen&#039;&#039;&#039;|| Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Werden die Implantate auf ihre Funktionstüchtigkeit vorab überprüft?&#039;&#039;&#039;|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Wie oft muss das Implantat ausgewechselt werden?&#039;&#039;&#039;|| Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hilfe des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &#039;&#039;sofort &amp;quot;normal&amp;quot;&#039;&#039; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=251</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=251"/>
		<updated>2022-03-20T17:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sendespule mit Magnet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;(Sound-/Sprach-)Prozessor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hirnhautentzündung&#039;&#039;&#039; || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Lähmungen&#039;&#039;&#039;|| Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Werden die Implantate auf ihre Funktionstüchtigkeit vorab überprüft?&#039;&#039;&#039;|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Wie oft muss das Implantat ausgewechselt werden?&#039;&#039;&#039;|| Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hilfe des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=250</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=250"/>
		<updated>2022-03-20T17:58:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sendespule mit Magnet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;(Sound-/Sprach-)Prozessor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hirnhautentzündung&#039;&#039;&#039; || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Lähmungen&#039;&#039;&#039;|| Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Werden die Implantate auf ihre Funktionstüchtigkeit vorab überprüft?&#039;&#039;&#039;|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Wie oft muss das Implantat ausgewechselt werden?&#039;&#039;&#039;|| Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=249</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=249"/>
		<updated>2022-03-20T17:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;* [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
* Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
* (Sound-/Sprach-)Prozessor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hirnhautentzündung&#039;&#039;&#039; || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Lähmungen&#039;&#039;&#039;|| Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Werden die Implantate auf ihre Funktionstüchtigkeit vorab überprüft?&#039;&#039;&#039;|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Wie oft muss das Implantat ausgewechselt werden?&#039;&#039;&#039;|| Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=248</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=248"/>
		<updated>2022-03-20T17:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
* ; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
* ; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hirnhautentzündung&#039;&#039;&#039; || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Lähmungen&#039;&#039;&#039;|| Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Werden die Implantate auf ihre Funktionstüchtigkeit vorab überprüft?&#039;&#039;&#039;|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Wie oft muss das Implantat ausgewechselt werden?&#039;&#039;&#039;|| Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=247</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=247"/>
		<updated>2022-03-20T17:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hirnhautentzündung&#039;&#039;&#039; || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lähmungen || Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Werden die Implantate auf ihre Funktionstüchtigkeit vorab überprüft?&#039;&#039;&#039;|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Wie oft muss das Implantat ausgewechselt werden?&#039;&#039;&#039;|| Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=246</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=246"/>
		<updated>2022-03-20T17:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hirnhautentzündung || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lähmungen || Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werden die Implantate überprüft?|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wie zuverlässig sind Cochlea-Implantate?  || Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=245</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=245"/>
		<updated>2022-03-20T17:51:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Risiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Welche Risiken können auftreten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gefahren !! Empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hirnhautentzündung || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lähmungen || Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;|| Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039;|| Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039;|| Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werden die Implantate überprüft?|| Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wie zuverlässig sind Cochlea-Implantate?  || Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=244</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=244"/>
		<updated>2022-03-20T17:43:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lähmungen&lt;br /&gt;
Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Defekte Geräte&lt;br /&gt;
Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Text der Überschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Risiken !! empfohlene Vorsorgemaßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hirnhautentzündung || Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lähmungen || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wie zuverlässig sind Cochlea-Implantate?  || &lt;br /&gt;
Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=243</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=243"/>
		<updated>2022-03-20T17:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lähmungen&lt;br /&gt;
Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Defekte Geräte&lt;br /&gt;
Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Wie zuverlässig sind Cochlea-Implantate? &lt;br /&gt;
Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Text der Überschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Überschrift !! Überschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hirnhautentzündung || jkljlkjhkl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=242</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=242"/>
		<updated>2022-03-20T17:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lähmungen&lt;br /&gt;
Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Hirnhautentzündung&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Viele Patienten berichten anfangs von verzerrten Geräuschen oder Stimmen. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Defekte Geräte&lt;br /&gt;
Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher. Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Wie zuverlässig sind Cochlea-Implantate? &lt;br /&gt;
Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=241</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=241"/>
		<updated>2022-03-20T17:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie nach Möglichkeit erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher.  Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Wie zuverlässig sind Cochlea-Implantate? &lt;br /&gt;
Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=240</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=240"/>
		<updated>2022-03-20T17:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher.  Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Wie zuverlässig sind Cochlea-Implantate? &lt;br /&gt;
Normalerweise kommt eine &#039;&#039;&#039;Reimplantation&#039;&#039;&#039; sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=239</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=239"/>
		<updated>2022-03-20T17:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige medizinische wie technische Risiken, die auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden?&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Klangqualität des Cochlea-Implantats&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Doch der Gewöhnungsprozess an das neue Hören beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kleinkindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie in der Regel nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher.  Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Reimplantation. Normalerweise kommt eine Reimplantation sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=238</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=238"/>
		<updated>2022-03-20T17:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar. &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es einige Risiken, die auftreten können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört? &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden? &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CI-Klangqualität. Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Doch der Gewöhnungsprozess beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie sowieso nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gefahr, dass ein &#039;&#039;&#039;nicht-funktionierendes Implantat&#039;&#039;&#039; eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher.  Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Reimplantation. Normalerweise kommt eine Reimplantation sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=237</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=237"/>
		<updated>2022-03-20T17:21:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablauf der Operation===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kann das Implantat abgestoßen werden? &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ja, es gibt jedoch weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CI-Klangqualität. Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Doch der Gewöhnungsprozess beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie sowieso nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört? &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Nicht-funktionierendes Implantat. Die Gefahr, dass ein nicht-funktionierendes Implantat eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher.  Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Reimplantation. Normalerweise kommt eine Reimplantation sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=236</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=236"/>
		<updated>2022-03-20T17:09:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und Risiken ===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Risiken können auftreten? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risiken einer Cochlea-Implantation unterscheiden sich nicht von denen einer Operation am Mittel- und Innenohr unter Vollnarkose. &lt;br /&gt;
Eine CI-Operation stellt heute für erfahrene HNO-Chirurgen einen Routineeingriff dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Risiko einer &#039;&#039;&#039;Gesichtsnervenlähmung&#039;&#039;&#039; ist äußerst gering, seit bei der OP eine intraoperative Überwachung des Gesichtsnervs (Facialis-Monitoring) genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Meningitis-Infektion&#039;&#039;&#039; kommt sehr selten vor. Es besteht zudem auch die Möglichkeit vor dem Eingriff durch eine Impfung gegen Mengitis (&#039;&#039;&amp;quot;Hirnhautentzündung&amp;quot;&#039;&#039;) weiter zu reduzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann das Implantat abgestoßen werden? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt weltweit nur extrem wenige Einzelfälle einer Implantat-Abstoßung. Bei Allergikern kann in begründeten Einzelfällen vor der Implantation ein Allergie-Test gegen die verwendeten Materialien gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CI-Klangqualität. Das Hören mit CI ist für spätertaubte Erwachsene zu Beginn oft fremd. Doch der Gewöhnungsprozess beginnt schnell. Das Ziel der anschließenden Anpassungen und der Rehabilitation ist es, ein gutes Hören herzustellen. Bei Kindern spielt dieser Aspekt keine Rolle, da sie sowieso nur den Klang des Implantates kennen und sich somit nicht umstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden bei der Implantation alle Hörreste zuerstört?&lt;br /&gt;
Bei stabilen Hörresten kann man heute mit speziellen Elektroden so implantieren, dass sie erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht-funktionierendes Implantat. Die Gefahr, dass ein nicht-funktionierendes Implantat eingesetzt wird, ist extrem gering, viel geringer als etwa bei einem Herzschrittmacher.  Die Implantate werden vor und auch während der OP sorgfältig getestet. Die OP wird erst abgeschlossen, wenn das Implantat richtig reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimplantation. Normalerweise kommt eine Reimplantation sehr selten vor. Generell gilt für die heute verwendeten Implantate, dass die Ausfallquote bei ca. 0,05% im Jahr liegt. Das bedeutet, dass in 10 Jahren ca. 0,5 % der Implantate ausgefallen sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass bei Kindern nach einer sehr langen Tragedauer von 30 Jahren eine Reimplantation mit einem moderneren Implantat erwünscht sein kann. Eine Reimplantation ist nicht so aufwändig wie eine normale Implantation, da die vorhandenen Strukturen genutzt werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Maßnahmen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=235</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=235"/>
		<updated>2022-03-20T16:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es in Deutschland über 80 Kliniken, die eine Implantation durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
Die Operation erfolgt in vollnarkose und dauert ca. zwei bis vier Stunden.&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=234</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=234"/>
		<updated>2022-03-20T16:46:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab welchen Alter kann eine Implantation erfolgen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=233</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=233"/>
		<updated>2022-03-20T16:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Kind ist gehörlos, was kann man tun?&lt;br /&gt;
Unter tausend Neugeborenen kommen in der Regel ein bis drei Babies mit Hörstörungen zur Welt. Seit 2009 werden in Deutschland alle Neugeborenen auf ihr Hörvermögen hin untersucht (Neugeborenen-Hörscreening). Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden (OAE oder BERA), die nur wenige Minuten dauern und vollkommen schmerzfrei und ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
Die Messungen sind sehr empfindlich und können einen vorhandenen Hörschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufdecken. Allerdings gibt es auch &amp;quot;positiv falsche&amp;quot; Ergebnisse, das heißt, die Untersuchung zeigt eine Auffälligkeit an, obwohl das Kind gesund ist. Deshalb müssen alle Kinder mit einem auffälligen Screening-Ergebnis in einem spezialisierten pädaudiologischen Zentrum nachuntersucht werden.&lt;br /&gt;
Eltern sollten während der Untersuchung möglichst nah bei ihrem Kind sein. Da die Cochlea in Ihrer Größe mit ca. einem halben Jahr &amp;quot;ausgewachsen&amp;quot; ist, kann eine Implantation im Falle einer Indikation auch im ersten Lebensjahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=187</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
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		<updated>2022-01-26T18:47:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=186</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=186"/>
		<updated>2022-01-26T18:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=185</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=185"/>
		<updated>2022-01-26T18:41:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &lt;br /&gt;
Das [[allgemeine Begriffe/Glossar#Cochlea|Cochlea]]-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. &lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. &lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=184</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
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		<updated>2022-01-26T18:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. &lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. &lt;br /&gt;
Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. &lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=183</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=183"/>
		<updated>2022-01-26T18:35:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. &lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &lt;br /&gt;
werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] &lt;br /&gt;
in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. &lt;br /&gt;
Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. &lt;br /&gt;
Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. &lt;br /&gt;
An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. &lt;br /&gt;
Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. &lt;br /&gt;
Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, &lt;br /&gt;
dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. &lt;br /&gt;
Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, &lt;br /&gt;
ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. &lt;br /&gt;
In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, &lt;br /&gt;
der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. &lt;br /&gt;
Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. &lt;br /&gt;
Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=182</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=182"/>
		<updated>2022-01-26T18:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. Das Cochlea-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frage kommende Berechtigte sind daher vor allem Personen, die&lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. &lt;br /&gt;
Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bemerkt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=181</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=181"/>
		<updated>2022-01-26T18:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Was ist ein Cochlea-Implantat? === &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. Das Cochlea-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? === &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind vor allem Personen, die &lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind &lt;br /&gt;
in Frage kommende Berechtigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Einen Überblick über die jeweiligen Zubehöre finden sie [[CI Zubehör|hier]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. &lt;br /&gt;
Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bermekt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=180</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=180"/>
		<updated>2022-01-26T18:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was ist ein Cochlea-Implantat? &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. Das Cochlea-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind vor allem Personen, die &lt;br /&gt;
; hochgradig schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; oder (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind &lt;br /&gt;
in Frage kommende Berechtigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, &lt;br /&gt;
ob eine Indikation für eine Implantation des jeweiligen Ohrs vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; Implantat erhalten die CI-Träger Zubehöre als technische Ausstattung. &lt;br /&gt;
Diese unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Einen Überblick können sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. &lt;br /&gt;
Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bermekt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=179</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=179"/>
		<updated>2022-01-26T18:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was ist ein Cochlea-Implantat? &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. Das Cochlea-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten? &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, werden Cochlea-Implante verwendet, wenn die Versorgung mit Hörgeräten nicht mehr ausreichend ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind vor allem Personen, die &lt;br /&gt;
; an Taubheit grenzend schwerhörig sind, &lt;br /&gt;
; (vollständig) ertaubt&lt;br /&gt;
; oder gehörlos sind in Frage kommende Berechtigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit sich ein- wie auch beidseitig Implantieren zu lassen. &lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, ob eine Indikation für eine Implantation vorliegt. &lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. &lt;br /&gt;
Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bermekt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
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		<updated>2022-01-26T18:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was ist ein Cochlea-Implantat? &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Innenohrprothese. Das Cochlea-Implantat gibt hörgeschädigten Personen, die Möglichkeit (wieder) zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist berechtigt ein Cochlea-Implantat zu erhalten: &lt;br /&gt;
Während Hörgeräte Hörhilfen darstellen, die bei Schwerhörigkeit zum Einsatz kommen, &lt;br /&gt;
um Persone die an Taubheit grenzend schwerhörig sind, (vollständig) ertaubt oder gehörlos sind, das Hören (wieder zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 oder ertaubten bzw. gehörlosen Personen das Hören (wieder) zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, ob eine Indikation für eine Implantation vorliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. &lt;br /&gt;
Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bermekt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Glossar&amp;diff=177</id>
		<title>Glossar</title>
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		<updated>2022-01-26T18:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Cochlea === &lt;br /&gt;
Cochlea ist die lateinische Bezeichnung für Schnecke. Diese Bezeichnung erhielt die Hörschnecke wegen Ihrer äußeren Form. Die Cochlea wandelt Schall in Nervenimpulse um und leitet sie an das Gehirn weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektroden === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Platine des Cochlea-Implantats befindet sich an einem Ende ein mehrere Zentimeter langer, silikonartiger Schlauch, der am Ende Elektroden beinhaltet. Diese Elektroden werden vorsichtig in die Hörschnecke eingeschoben. Je nach Hersteller gibt es Cochlea-Implantate mit einer unterschiedlichen Anzahl von Elektroden. Die aktivierten Elektroden ermöglichen es die Hörreize an den Hörnerv weiter zu geben. Im Rahmen der Erstanpassung und der Nachsorge werden die Elektroden von Audiologen entsprechend eingestellt, und ermöglichen so ein Optimierung des Hörvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstanpassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstanpassung ist die erstmalige Inbetriebnahme des Hörsystems nach der Operation. Mit der Erstanpassung beginnt das Hörtraining des Patienten. Die ersten wahrgenommenen Geräusche/Sinneseindrücke sind oftmals nicht vergleichbar mit dem späteren Hören des Hörsystems. Zwischen der Erstanpassung und der Operation liegen meist einige Wochen Zeit, um die Regeneration zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Induktives Hören === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „induktives Hören“ bezeichnet die (Hör-)Wahrnehmung von schwerhörigen/ertaubten Personen, die eine induktive Höranlage bzw. Induktionsschleife nutzen. Damit kann beispielsweise bei Vorträgen oder Diskussionen die Teilhabe von Personen mit einer Hörbehinderung ermöglicht werden. Dabei werden die über ein Mikrofon aufgenommene (Audio-)Signale in analog an eine im Raum verlegte Induktionsschleife (Ringschleife) übermittelt. Schwerhörige und Etaubte Personen mit einem dazu passenden Empfänger greifen dieses Signal ab und erhalten die aufgenommen Signale direkt auf das Hörgerät/CI. Neben räumlich fest installierten Induktionsschleifen können auch mobile Anlagen zum Einsatz kommen. Dies ist vor allem bei Führungen oder Besichtigungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest installierten Höranlagen können in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Museen), Kirchen aber auch in Privaträumen installiert werden. &lt;br /&gt;
Im Idealfall sind die jeweiligen Bereiche, in denen ein induktives Hören möglich ist, mit dem entsprechenden Signet (Ohr + T-Symbol) ausgewiesen. Wichtig ist, dass sich im Hörgerät bzw. CI ein entsprechender Empfänger (Telefon-Spule) vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Cochlea-Implantat_(CI-System)&amp;diff=176</id>
		<title>Cochlea-Implantat (CI-System)</title>
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		<updated>2022-01-26T17:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: Zusätzliche Verlinkungen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Cochlea Implantat&#039;&#039;&#039; ist eine künstliche Hörprothese, um hochgradig schwerhörigen oder ertaubten bzw. gehörlosen Personen das Hören (wieder) zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
Das Cochlea-Implantat besteht dabei aus zwei Teilen, wovon ein Teil, der [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] in die namensgebende [[Gehörschnecke]] (lateinisch: Cochlea) im Rahmen einer Operation unter Vollnarkose am Kopf implantiert wird. Durch das Cochlea-Implantat können Beeinträchtigungen im Mittel- oder Innenohr behoben werden. Voraussetzung ist hierbei jedoch unter anderem, dass der Hörnerv intakt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, ob eine Indikation für eine Implantation vorliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Cochlea-Implantaten gibt es weitere Möglichkeiten wie [[Hirnstamm-Implantate]] oder [[Knochenleitungssysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau eines Cochlea-Implantates === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektrodenträger]] mit Magnet&lt;br /&gt;
; Sendespule mit Magnet&lt;br /&gt;
; (Sound-/Sprach-)Prozessor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochlea Implantante zählen in Deutschland zu den Medizinprodukten und müssen daher entsprechende Zertifizierungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation und weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Implantation wird zunächst der Schädel des Patienten bzw. der Patientin mit einem Schnitt in der Nähe des jeweiligen Ohres geöffnet. An einer geeigneten Stelle in der äußeren Schädeldecke wird eine flache Mulde für den später dort liegenden Elektrodenträger gefräst. Auch der dünne Verbindungsgang zur Cochlea wird angelegt. Anschließend wird der Elektrodenstrang (je nach Hersteller gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Elektroden) so tief platziert, dass die [[allgemeine Begriffe/Glossar#Elektroden|Elektroden]] die Härchen an Außenwänden der Cochlea berühren. Diese geben die akustischen Signale an den Hörnerv weiter. &lt;br /&gt;
Während der Implantation wird das Cochlea-Implantat testweise überprüft, ob die (Hör-)Reize weitergeleitet werden. Der Patient bermekt hiervon jedoch nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Operation in einem Klinikum wird eine mehrtägige Heilungsphase empfohlen, um die Wundheilung zu fördern. &lt;br /&gt;
Mit Beginn der Erstanpassung (der ersten Inbetriebnahme) des Sprachprozessors, ist frühestens ein &amp;quot;Hören&amp;quot; mit Hile des Implants möglich. In den seltensten Fällen können Patienten &amp;quot;sofort&amp;quot; &amp;quot;normal&amp;quot; hören. Oftmals schließt sich ein wochen- bis monatelanger Lernprozess an, der von speziellem Fachpersonal (Audiologen, Technikern und Ärzten) begleitet wird. Der Lernprozess ist sehr individuell und kann nicht miteinander verglichen werden, da oftmals viele unterschiedliche Faktoren vorliegen. Auch ambulante oder vollstationäre Rehabilitationsmaßnahmen können Bestandteil sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Glossar&amp;diff=175</id>
		<title>Glossar</title>
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		<updated>2022-01-26T17:50:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Cochlea === &lt;br /&gt;
Cochlea ist die lateinische Bezeichnung für Schnecke. Diese Bezeichnung erhielt die Hörschnecke wegen Ihrer äußeren Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektroden === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Platine des Cochlea-Implantats befindet sich an einem Ende ein mehrere Zentimeter langer, silikonartiger Schlauch, der am Ende Elektroden beinhaltet. Diese Elektroden werden vorsichtig in die Hörschnecke eingeschoben. Je nach Hersteller gibt es Cochlea-Implantate mit einer unterschiedlichen Anzahl von Elektroden. Die aktivierten Elektroden ermöglichen es die Hörreize an den Hörnerv weiter zu geben. Im Rahmen der Erstanpassung und der Nachsorge werden die Elektroden von Audiologen entsprechend eingestellt, und ermöglichen so ein Optimierung des Hörvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstanpassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstanpassung ist die erstmalige Inbetriebnahme des Hörsystems nach der Operation. Mit der Erstanpassung beginnt das Hörtraining des Patienten. Die ersten wahrgenommenen Geräusche/Sinneseindrücke sind oftmals nicht vergleichbar mit dem späteren Hören des Hörsystems. Zwischen der Erstanpassung und der Operation liegen meist einige Wochen Zeit, um die Regeneration zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Induktives Hören === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „induktives Hören“ bezeichnet die (Hör-)Wahrnehmung von schwerhörigen/ertaubten Personen, die eine induktive Höranlage bzw. Induktionsschleife nutzen. Damit kann beispielsweise bei Vorträgen oder Diskussionen die Teilhabe von Personen mit einer Hörbehinderung ermöglicht werden. Dabei werden die über ein Mikrofon aufgenommene (Audio-)Signale in analog an eine im Raum verlegte Induktionsschleife (Ringschleife) übermittelt. Schwerhörige und Etaubte Personen mit einem dazu passenden Empfänger greifen dieses Signal ab und erhalten die aufgenommen Signale direkt auf das Hörgerät/CI. Neben räumlich fest installierten Induktionsschleifen können auch mobile Anlagen zum Einsatz kommen. Dies ist vor allem bei Führungen oder Besichtigungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest installierten Höranlagen können in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Museen), Kirchen aber auch in Privaträumen installiert werden. &lt;br /&gt;
Im Idealfall sind die jeweiligen Bereiche, in denen ein induktives Hören möglich ist, mit dem entsprechenden Signet (Ohr + T-Symbol) ausgewiesen. Wichtig ist, dass sich im Hörgerät bzw. CI ein entsprechender Empfänger (Telefon-Spule) vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=CI_Zubeh%C3%B6r&amp;diff=172</id>
		<title>CI Zubehör</title>
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		<updated>2022-01-15T18:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zubehör, das speziell zur Optimierung des Hörergebnisses ausgerichtet ist, wird zum Einen von den Herstellern angeboten&lt;br /&gt;
*[[Advanced Bionics Zubehör]]&lt;br /&gt;
*[[Cochlear Zubehör]]&lt;br /&gt;
*[[MedEL Zubehör]]&lt;br /&gt;
*[[Oticon Zubehör]]&lt;br /&gt;
und zum anderen von spezialisierten Firmen für unterschiedliche, spezielle Anwendungen entwickelt und vertrieben.&lt;br /&gt;
Produktkategorien sind z.B.&lt;br /&gt;
*[[Lichtsignalanlagen (LiSa)]]&lt;br /&gt;
*[[Phonak Roger Zubehör]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Glossar&amp;diff=171</id>
		<title>Glossar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hoerenplus.tech//index.php?title=Glossar&amp;diff=171"/>
		<updated>2022-01-14T21:08:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Cochlea: === &lt;br /&gt;
Cochlea ist die lateinische Bezeichnung für Schnecke. Diese Bezeichnung erhielt die Hörschnecke wegen Ihrer äußeren Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektroden: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Platine des Cochlea-Implantats befindet sich an einem Ende ein mehrere Zentimeter langer, silikonartiger Schlauch, der am Ende Elektroden beinhaltet. Diese Elektroden werden vorsichtig in die Hörschnecke eingeschoben. Je nach Hersteller gibt es Cochlea-Implantate mit einer unterschiedlichen Anzahl von Elektroden. Die aktivierten Elektroden ermöglichen es die Hörreize an den Hörnerv weiter zu geben. Im Rahmen der Erstanpassung und der Nachsorge werden die Elektroden von Audiologen entsprechend eingestellt, und ermöglichen so ein Optimierung des Hörvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstanpassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstanpassung ist die erstmalige Inbetriebnahme des Hörsystems nach der Operation. Mit der Erstanpassung beginnt das Hörtraining des Patienten. Die ersten wahrgenommenen Geräusche/Sinneseindrücke sind oftmals nicht vergleichbar mit dem späteren Hören des Hörsystems. Zwischen der Erstanpassung und der Operation liegen meist einige Wochen Zeit, um die Regeneration zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Induktives Hören:=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „induktives Hören“ bezeichnet die (Hör-)Wahrnehmung von schwerhörigen/ertaubten Personen, die eine induktive Höranlage bzw. Induktionsschleife nutzen. Damit kann beispielsweise bei Vorträgen oder Diskussionen die Teilhabe von Personen mit einer Hörbehinderung ermöglicht werden. Dabei werden die über ein Mikrofon aufgenommene (Audio-)Signale in analog an eine im Raum verlegte Induktionsschleife (Ringschleife) übermittelt. Schwerhörige und Etaubte Personen mit einem dazu passenden Empfänger greifen dieses Signal ab und erhalten die aufgenommen Signale direkt auf das Hörgerät/CI. Neben räumlich fest installierten Induktionsschleifen können auch mobile Anlagen zum Einsatz kommen. Dies ist vor allem bei Führungen oder Besichtigungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest installierten Höranlagen können in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Museen), Kirchen aber auch in Privaträumen installiert werden. &lt;br /&gt;
Im Idealfall sind die jeweiligen Bereiche, in denen ein induktives Hören möglich ist, mit dem entsprechenden Signet (Ohr + T-Symbol) ausgewiesen. Wichtig ist, dass sich im Hörgerät bzw. CI ein entsprechender Empfänger (Telefon-Spule) vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://hoerenplus.tech//index.php?title=Glossar&amp;diff=170</id>
		<title>Glossar</title>
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		<updated>2022-01-14T21:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Elektroden: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Platine des Cochlea-Implantats befindet sich an einem Ende ein mehrere Zentimeter langer, silikonartiger Schlauch, der am Ende Elektroden beinhaltet. Diese Elektroden werden vorsichtig in die Hörschnecke eingeschoben. Je nach Hersteller gibt es Cochlea-Implantate mit einer unterschiedlichen Anzahl von Elektroden. Die aktivierten Elektroden ermöglichen es die Hörreize an den Hörnerv weiter zu geben. Im Rahmen der Erstanpassung und der Nachsorge werden die Elektroden von Audiologen entsprechend eingestellt, und ermöglichen so ein Optimierung des Hörvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstanpassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstanpassung ist die erstmalige Inbetriebnahme des Hörsystems nach der Operation. Mit der Erstanpassung beginnt das Hörtraining des Patienten. Die ersten wahrgenommenen Geräusche/Sinneseindrücke sind oftmals nicht vergleichbar mit dem späteren Hören des Hörsystems. Zwischen der Erstanpassung und der Operation liegen meist einige Wochen Zeit, um die Regeneration zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Induktives Hören:=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „induktives Hören“ bezeichnet die (Hör-)Wahrnehmung von schwerhörigen/ertaubten Personen, die eine induktive Höranlage bzw. Induktionsschleife nutzen. Damit kann beispielsweise bei Vorträgen oder Diskussionen die Teilhabe von Personen mit einer Hörbehinderung ermöglicht werden. Dabei werden die über ein Mikrofon aufgenommene (Audio-)Signale in analog an eine im Raum verlegte Induktionsschleife (Ringschleife) übermittelt. Schwerhörige und Etaubte Personen mit einem dazu passenden Empfänger greifen dieses Signal ab und erhalten die aufgenommen Signale direkt auf das Hörgerät/CI. Neben räumlich fest installierten Induktionsschleifen können auch mobile Anlagen zum Einsatz kommen. Dies ist vor allem bei Führungen oder Besichtigungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest installierten Höranlagen können in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Museen), Kirchen aber auch in Privaträumen installiert werden. &lt;br /&gt;
Im Idealfall sind die jeweiligen Bereiche, in denen ein induktives Hören möglich ist, mit dem entsprechenden Signet (Ohr + T-Symbol) ausgewiesen. Wichtig ist, dass sich im Hörgerät bzw. CI ein entsprechender Empfänger (Telefon-Spule) vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<title>Glossar</title>
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		<updated>2022-01-14T21:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Elektroden: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Platine des Cochlea-Implantats befindet sich an einem Ende ein mehrere Zentimeter langer, silikonartiger Schlauch, der am Ende Elektroden beinhaltet. Diese Elektroden werden vorsichtig in die Hörschnecke eingeschoben. Je nach Hersteller gibt es Cochlea-Implantate mit einer unterschiedlichen Anzahl von Elektroden. Die aktivierten Elektroden ermöglichen es die Hörreize an den Hörnerv weiter zu geben. Im Rahmen der Erstanpassung und der Nachsorge werden die Elektroden von Audiologen entsprechend eingestellt, und ermöglichen so ein Optimierung des Hörvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstanpassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstanpassung ist die erstmalige Inbetriebnahme des Hörsystems nach der Operation. Mit der Erstanpassung beginnt das Hörtraining des Patienten.&lt;br /&gt;
Zwischen der Erstanpassung und der Operation liegen meist einige Wochen Zeit, um die Regeneration zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Induktives Hören:=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „induktives Hören“ bezeichnet die (Hör-)Wahrnehmung von schwerhörigen/ertaubten Personen, die eine induktive Höranlage bzw. Induktionsschleife nutzen. Damit kann beispielsweise bei Vorträgen oder Diskussionen die Teilhabe von Personen mit einer Hörbehinderung ermöglicht werden. Dabei werden die über ein Mikrofon aufgenommene (Audio-)Signale in analog an eine im Raum verlegte Induktionsschleife (Ringschleife) übermittelt. Schwerhörige und Etaubte Personen mit einem dazu passenden Empfänger greifen dieses Signal ab und erhalten die aufgenommen Signale direkt auf das Hörgerät/CI. Neben räumlich fest installierten Induktionsschleifen können auch mobile Anlagen zum Einsatz kommen. Dies ist vor allem bei Führungen oder Besichtigungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest installierten Höranlagen können in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Museen), Kirchen aber auch in Privaträumen installiert werden. &lt;br /&gt;
Im Idealfall sind die jeweiligen Bereiche, in denen ein induktives Hören möglich ist, mit dem entsprechenden Signet (Ohr + T-Symbol) ausgewiesen. Wichtig ist, dass sich im Hörgerät bzw. CI ein entsprechender Empfänger (Telefon-Spule) vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<title>Glossar</title>
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		<updated>2022-01-14T20:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Elektroden: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Platine des Cochlea-Implantats befindet sich an einem Ende ein mehrere Zentimeter langer, silikonartiger Schlauch, der am Ende Elektroden beinhaltet. Diese Elektroden werden vorsichtig in die Hörschnecke eingeschoben. Je nach Hersteller gibt es Cochlea-Implantate mit einer unterschiedlichen Anzahl von Elektroden. Die aktivierten Elektroden ermöglichen es die Hörreize an den Hörnerv weiter zu geben. Im Rahmen der Erstanpassung und der Nachsorge werden die Elektroden von Audiologen entsprechend eingestellt, und ermöglichen so ein Optimierung des Hörvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Induktives Hören:=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „induktives Hören“ bezeichnet die (Hör-)Wahrnehmung von schwerhörigen/ertaubten Personen, die eine induktive Höranlage bzw. Induktionsschleife nutzen. Damit kann beispielsweise bei Vorträgen oder Diskussionen die Teilhabe von Personen mit einer Hörbehinderung ermöglicht werden. Dabei werden die über ein Mikrofon aufgenommene (Audio-)Signale in analog an eine im Raum verlegte Induktionsschleife (Ringschleife) übermittelt. Schwerhörige und Etaubte Personen mit einem dazu passenden Empfänger greifen dieses Signal ab und erhalten die aufgenommen Signale direkt auf das Hörgerät/CI. Neben räumlich fest installierten Induktionsschleifen können auch mobile Anlagen zum Einsatz kommen. Dies ist vor allem bei Führungen oder Besichtigungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest installierten Höranlagen können in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Museen), Kirchen aber auch in Privaträumen installiert werden. &lt;br /&gt;
Im Idealfall sind die jeweiligen Bereiche, in denen ein induktives Hören möglich ist, mit dem entsprechenden Signet (Ohr + T-Symbol) ausgewiesen. Wichtig ist, dass sich im Hörgerät bzw. CI ein entsprechender Empfänger (Telefon-Spule) vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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		<title>Glossar</title>
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		<updated>2022-01-14T20:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UserJe: Neuanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Elektroden: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Platine des Cochlea-Implantats befindet sich an einem Ende ein ….. cm langer, silikonartiger Schlauch, der am Ende Elektroden beinhaltet. Diese Elektroden werden vorsichtig in die Hörschnecke eingeschoben. Je nach Hersteller gibt es Cochlea-Implantate mit einer unterschiedlichen Anzahl von Elektroden. Die aktivierten Elektroden ermöglichen es die Hörreize an den Hörnerv weiter zu geben. Im Rahmen der Erstanpassung und der Nachsorge werden die Elektroden von Audiologen entsprechend eingestellt, und ermöglichen so ein Optimierung des Hörvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Induktives Hören:=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „induktives Hören“ bezeichnet die (Hör-)Wahrnehmung von schwerhörigen/ertaubten Personen, die eine induktive Höranlage bzw. Induktionsschleife nutzen. Damit kann beispielsweise bei Vorträgen oder Diskussionen die Teilhabe von Personen mit einer Hörbehinderung ermöglicht werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden die über ein Mikrofon aufgenommene (Audio-)Signale in analog an eine im Raum verlegte Induktionsschleife (Ringschleife) übermittelt. Schwerhörige und Etaubte Personen mit einem dazu passenden Empfänger greifen dieses Signal ab und erhalten die aufgenommen Signale direkt auf das Hörgerät/CI.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben räumlich fest installierten Induktionsschleifen können auch mobile Anlagen zum Einsatz kommen. Dies ist vor allem bei Führungen oder Besichtigungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest installierten Höranlagen können in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Museen), Kirchen aber auch in Privaträumen installiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall sind die jeweiligen Bereiche, in denen ein induktives Hören möglich ist, mit dem entsprechenden Signet (Ohr + T-Symbol) ausgewiesen. Wichtig ist, dass sich im Hörgerät bzw. CI ein entsprechender Empfänger (Telefon-Spule) vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UserJe</name></author>
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